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Schulung hilft kenianischen Beschäftigten, Gehör bei BRT-Planungen zu finden

NACHRICHTEN

Vertreter/innen dreier Gewerkschaften in Nairobi nahmen an einem ITF-Kommunikations-Workshop teil, um Einfluss auf Pläne der Regierung für das Schnellbussystem Bus Rapid Transit (BRT) zu nehmen.

Die Transport Workers' Union (TAWU), die Matatu Workers' Union (MWU) und die Public Transport Operators Union (PUTON) arbeiten seit geraumer Zeit eng zusammen, um mit ihren Forderungen für den BRT-Bereich Gehör zu finden. Dazu gehört auch ein Marsch durch Nairobi, der kürzlich stattfand.

Bei dem Workshop wurden wie von den Gewerkschaften angeregt folgende Kommunikationskompetenzen verbessert.

  • Abfassen und Veröffentlichen von Presseerklärungen
  • TV-Interviewtechniken
  • Erstellen strategischer Kommunikationspläne
  • Analyse kenianischer Medien

Teil des Workshops waren ein Vortrag der kenianischen Medienberaterin Emily Manjeru und Praxisschulungen des ITF-Kommunikationsteams.

Unter den Teilnehmer/innen war auch Joseph Ndiritu von der Gewerkschaft PUTON. Er erklärte: "Dank der Schulung kann ich den Austausch mit den Medien nun intensivieren. Ich fühle mich sicherer bei meinen Bemühungen, Interviews zu bekommen. Insgesamt bin ich nun souveräner bei der Vermittlung unseres Anliegens."

Die Arbeit der ITF mit den BRT-Gewerkschaften wird zum Teil von der schwedischen Gewerkschaft SEKO und Union To Union gefördert. Jens Saverstam von SEKO meinte zum Workshop: "Es ist klar, dass die Beschäftigten hier gut zusammenarbeiten und die Regierung allmählich auf ihre Forderungen aufmerksam wird. Es macht Freude zu sehen, was hier bewirkt wird."

Ein von der ITF in Auftrag gegebener Bericht zeigt, dass die Umsetzung der BRT-Strategie massive Auswirkungen auf die Beschäftigten im informellen öffentlichen Verkehr von Nairobi haben wird.

 

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