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Binnenschifffahrt

Für bessere Beschäftigungsbedingungen in der Binnenschifffahrt! 

Die ITF vertritt Besatzungsmitglieder und Hafenbeschäftigte in der Binnenschifffahrt weltweit, sowohl in der Handels- als auch in der Passagierschifffahrt. Wir setzen uns für bessere Beschäftigungsbedingungen auf Kanälen und Flüssen sowie in Häfen und Werften ein.

Fracht und Fahrgäste – von Passagieren bis Paletten, von Benzin bis Berufspendlern – werden von den Beschäftigten in dieser wachsenden und anspruchsvollen Branche befördert.

Kampagne des globalen ITF-Netzwerks in der Schleppschifffahrt

Obwohl 90 Prozent aller Güter auf dem Seeweg transportiert werden, wird die wichtige Rolle der Beschäftigten in der Schleppschifffahrt in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen. Die Internationale Schifffahrtskammer schätzt den Wert der per Seeschifffahrt beförderten Güter, einschließlich Container, Massengutfrachter und Tanker, auf 14 Billionen Dollar pro Jahr.

Die neuen Klassen riesiger Containerschiffe mit ihren Zehntausenden von Boxen können ohne effiziente, zuverlässige Schleppdienste nicht anlegen, um Fracht zu laden oder zu löschen. Ebenso wenig können Tanker oder Massengutfrachter Häfen sicher anlaufen und verlassen, um ihren Beitrag zum Welthandel zu leisten, sodass über unsere Lieferketten keine Brennstoffe, Nahrungsmittel und Rohstoffe mehr befördert würden, die für die Wiederherstellung der Weltgesundheit und die Erholung der Weltwirtschaft nach der Covid-19-Pandemie dringend benötigt werden.

Die Beschäftigten bei Schleppdiensten führen Bergungsarbeiten durch und lotsen Schiffe durch die großen Wasserstraßen wie den Panama- und den Suezkanal, die Großen Seen in Nordamerika und die riesigen Flusssysteme in Brasilien, Argentinien und Russland.

Im Klartext: Ohne Schlepper bewegt sich nichts.

Etwa 100.000 Beschäftigte auf Tausenden von Schleppern sind Helden im Verborgenen – doch ihr Leben ist zunehmend in Gefahr. 

Als weltweiter Verband für Gewerkschaften in der Schleppschifffahrt hat die ITF in den letzten fünf Jahren von einer Vielzahl ihrer Mitgliedsorganisationen auf nationaler Ebene erfahren, dass sie sich zunehmend Sorgen um diese wichtigen Beschäftigten machen. Unzumutbare Arbeitszeiten, keine ausreichenden Ruhezeiten, unsichere Besatzungsstärken, Untergrabung von Grundrechten.

Die Verschlechterung des Arbeitslebens der Beschäftigten in der Schleppschifffahrt zeugt von dem zunehmenden Druck, der in dieser Branche herrscht. Näheres zu all dem gibt es hier in unserem Positionspapier. 

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29. März 2022, London / Brüssel Letztes Jahr kamen Troy Pearson und Charley Cragg ums Leben, als sie bei rauer See und starkem, eisigem Wind einen Lastkahn...

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Nachrichten | 14 Feb 2022 Presseerklärung

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