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Kolumbianische Fluglots*innen warnen vor Personalmangel

12 Nov 2019

Die der ITF angeschlossene kolumbianische Fluglots*innengewerkschaft Asociación Colombiana de Controladores Aéreos (ACDECTA) verlangt von der Regierung Kolumbiens, angesichts des Anstiegs der Arbeitsbelastung, der die Sicherheit des Flugbetriebs im Land gefährdet, mehr Fluglots*innen einzustellen.

Der ACDECTA zufolge sind Fluglots*innen aufgrund der wachsenden Arbeitsbelastung gezwungen, anstelle der üblichen 6 Stunden 12-Stunden-Schichten zu arbeiten. Dies führt zu erhöhter Übermüdung und dadurch bedingtem erhöhtem Krankheitsausfall, wodurch die einspringenden Kolleg*innen noch mehr Überstunden leisten müssen.

Die Gewerkschaft warnt ferner davor, dass in den kommenden Jahren sehr viele Beschäftigte in den Ruhestand gehen werden. Das nachrückende Personal muss über die erforderliche Ausbildung und ausreichende Erfahrung verfügen, da dieser Beruf eine der kompliziertesten Tätigkeiten im Luftverkehr darstellt.

Dazu der Sekretär der ITF-Sektion Zivilluftfahrt Gabriel Mocho Rodriguez: "Der Luftverkehrssektor wächst stetig. Daher muss die ITF bei internationalen Luftverkehrsorganisationen ihre Stimme erheben, um bessere Arbeits- und Sicherheitsbedingungen für alle Luftverkehrsbeschäftigten weltweit einzufordern."

Der amtierende ITF-Regionalsekretär für Interamerika Edgar Díaz fügte hinzu: "Dies ist ein äußerst wichtiges Thema, dem die kolumbianische Regierung höchste Priorität einräumen muss, da es die Sicherheit von Tausenden von Fluggästen in einem stetig wachsenden Luftverkehrssektor betrifft. Die ITF und ihre Mitgliedsorganisationen werden sich gemeinsam für einen sicheren und effizienten Luftverkehr und gerechte Beschäftigungsbedingungen einsetzen."
 

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