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ITF-Workshop für weibliche Beschäftigte in Bangkok: Vorbereitung auf die Zukunft der Arbeit

NACHRICHTEN

Bei einem ITF-Workshop in Bangkok (Thailand) wurden weibliche Beschäftigte bei den öffentlichen Verkehrsträgern der Stadt auf die Folgen neuer Technologien für ihre künftigen Arbeitsbedingungen vorbereitet.

Die teilnehmenden Straßentransport- und Bahnbeschäftigten erörterten die Ergebnisse der wegweisenden ITF-Recherche über die Auswirkungen der Zukunft der Arbeit für weibliche Beschäftigte im öffentlichen Verkehr.

Beispiele aus der Berufswelt der Teilnehmerinnen machten deutlich, wie sich die Arbeit bereits verändert und welche Folgen dies für die Beschäftigungssituation von Frauen hat. So führten z. B. Outsourcing und die Einführung von Fahrkartenautomaten bei der S-Bahn in Bangkok zum Stellenabbau in Tätigkeitsbereichen mit einem hohen Anteil weiblicher Beschäftigter.

Die Gruppe erarbeitete deshalb eine Reihe von Forderungen, mit denen sichergestellt werden soll, dass der technologische Wandel auf eine Weise erfolgt, die Geschlechtergleichstellung fördert, und nicht behindert.

Diese Forderungen wurden dem Forderungskatalog hinzugefügt, der auf dem ersten Workshop zur Kompetenzentwicklung in Mexico City entwickelt wurde. Im nächsten Schritt soll diese Tätigkeit im Rahmen von nachfolgenden Maßnahmen für Gewerkschaften in Afrika, die an der Recherche beteiligt waren, erörtert und weiterentwickelt werden.

Die Workshops beinhalten auch praktische Einheiten, um die Stellung weiblicher Führungskräfte in ITF-Gewerkschaften zu stärken, z. B. durch die Organisierung weiblicher Beschäftigter, den Aufbau von Bündnissen und die Entwicklung von Führungskompetenzen.

Die Teilnehmerinnen erklärten sich ferner mit dem Streik der in der Amalgamated Transit Union (ATU) organisierten Transdev-Beschäftigten im "Cinder Bed Road"-Busdepot in den USA solidarisch.

Der Workshop wurde mit Fördermitteln der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) ermöglicht.
 

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