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Bahngewerkschaften planen eurasische Kooperation

16 Aug 2019

Vor dem Hintergrund der geplanten Intensivierung der Zusammenarbeit von Bahngewerkschaften entlang eines wichtigen Verkehrskorridors in Nordostasien ist eine ITF-Delegation nach Südkorea gereist. 

Der Vorsitzende der ITF-Sektion Eisenbahn David Gobé und die stellvertretende Sekretärin der ITF-Binnenverkehrssektionen Janina Malinovska schlossen sich einer Delegation der russischen Bahngewerkschaft ROSPROFZHEL an.  

Beide ITF-Vertreter/innen sprachen auf einer Sitzung der Nationalversammlung über ein Projekt zur Wiederherstellung einer grenzüberschreitenden Eisenbahnstrecke zwischen Nord- und Südkorea. 

Aktive Mitglieder der koreanischen Gewerkschaften KPTU und KRWU sowie der ROSPROFZHEL trafen zu Beratungen über die Auswirkungen einer möglichen koreanischen Wiedervereinigung und die künftige Zusammenarbeit entlang der transsibirischen Eisenbahn zusammen. 

Die Delegation besichtigte ferner das KTX-Eisenbahndepot in Goyang und nahm an den Feierlichkeiten zum koreanischen Unabhängigkeitstag am 15. August teil. 

David Gobé hob die wichtige strategische Bedeutung der Region hervor: "Verkehrskorridore spielen eine wichtige Rolle, weil die Weltwirtschaft auf den schnellen Verkehr von Waren und Rohstoffen angewiesen ist. Als Gewerkschaften müssen wir eine enge Zusammenarbeit und Solidarität entlang dieser Korridore planen."

Janina Malinovska fügte hinzu: "Wir müssen jetzt unsere Strategie vorbereiten, identifizieren, welche Bündnisse wir brauchen und die Rolle der ITF als internationale Plattform für Bahngewerkschaften definieren."

 

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