Mitglieder der der ITF angeschlossenen General Union of Telecommunications and Transport Workers hatten gegen die Yemen Gulf of Aden Ports Corporation (YGAPC) geklagt, nachdem sich die Geschäftsleitung des Unternehmens geweigert hatte, die Forderungen der Gewerkschaft zu erfüllen – ihr Forderungskatalog umfasst einen Gefahrenzuschlag, eine neue Lohnstrategie und unbefristete staatliche Verträge für die Beschäftigten. Viele mussten sich als Gelegenheitsbeschäftigte durchschlagen, nachdem der globale Netzwerkterminalbetreiber DP World (DPW) vor einem Jahr den Betrieb eingestellt hatte. Bis dahin hatten DPW und YGAPC den Containerhafen gemeinsam betrieben.
Der erste Protest fand am 17. September 2013 nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts statt, die Angelegenheit an das Berufungsgericht von Aden weiterzuleiten.
Am 22. September folgte eine zweite Aktionswelle vor dem Gebäude des Berufungsgerichts.
Bilal Malkawi, ITF-Regionalsekretär für die arabische Welt, erklärte: "Man hat die Beschäftigten im Hafen von Aden in einer prekären Lage zurückgelassen. Viele Arbeitsstellen sind gefährdet, da sich die Betriebsbedingungen im Hafen geändert haben und die Geschäftsführung keinerlei Interesse zeigt, darüber mit den Leuten offen und transparent zu sprechen. Nach Auskunft der Gewerkschaft werden die Beschäftigten so lange protestieren, bis man ihre Forderungen erfüllt. Und wir werden sie dabei die ganze Zeit unterstützen."
Proteste gegen Lohn- und Arbeitsbedingungen im Hafen von Aden
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