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Luftverkehrsgewerkschaften entwickeln Zukunftsstrategien

15 Sep 2015
40 Delegierte von ITF-Mitgliedsorganisationen aus Algerien, Bahrain, Ägypten, Jordanien, Kuwait, Libanon, Marokko, Tunesien und Jemen trafen von 1. bis 3. September 2015 in Tunis (Tunesien) zusammen, um über Anliegen und Schwerpunkte im Zivilluftfahrtsektor zu beraten.

Neben den Herausforderungen für Flugbegleiter/innen und die Beschäftigten bei den Bodenverkehrsdiensten befassten sie sich mit den Auswirkungen der wachsenden, nicht gewerkschaftlich organisierten Fluggesellschaften der Golfstaaten auf die Situation von Traditionsfluggesellschaften und die Mitgliedschaft in den Gewerkschaften. Sie untersuchten ferner die Probleme, mit denen Gewerkschaften konfrontiert sind, und Möglichkeiten zu ihrer Lösung und suchten Wege zum Aufbau gewerkschaftlicher Stärke in der Region.

Zum Seminarabschluss hatten die teilnehmenden Gewerkschaften Strategien für die Umsetzung der folgenden Ziele entwickelt:

  • Stärkung der Mitgliederbasis im Luftverkehrssektor;
  • Schutz der Arbeitnehmer/innenrechte durch Kollektivverträge mit Schwerpunkt auf Gesundheit und Sicherheit;
  • Organisierung der Beschäftigten bei unterschiedlichen Unternehmen/Fluggesellschaften;
  • Stärkung des regionalen Luftverkehrs-Netzwerks für die Koordinierung von Kampagnen; und
  • Konzentration auf die Organisierung von in Flughäfen tätigen Beschäftigten.

Dazu der ITF-Regionalsekretär für die arabische Welt Bilal Malkawi: "Die Luftverkehrsgewerkschaften in der Region arbeiten bei der gewerkschaftlichen Organisierung von Tausenden von Beschäftigten eng zusammen. Zum jetzigen Zeitpunkt stehen die Beschäftigten in Flughäfen im Blickpunkt. Die Gewerkschaften sehen sich einer herausfordernden Situation gegenüber, da die Mitgliederzahlen infolge der Restrukturierung der Traditionsfluggesellschaften – wo sie die meisten Mitglieder haben – rückläufig sind. Sie sind entschlossen, alle Beschäftigte im Sektor zu erreichen. Als Teil der ITF-Familie fühlen wir uns stärker."

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