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ITF vertritt die Forderungen der Arbeitnehmer/innen auf der Weltklimakonferenz

17 Nov 2017
Die ITF, der Internationale Gewerkschaftsbund (IGB) und ihre Bündnispartner zeigen bei den globalen Klimaschutzverhandlungen massive Präsenz, um der Forderung der Beschäftigten Nachdruck zu verleihen, bei allen Maßnahmen für Klimagerechtigkeit eine zentrale Rolle zu spielen.

Sie nehmen an den zwischenstaatlichen UN-Verhandlungen über den Klimawandel – COP23 – teil, die vom 6. bis 17. November 2017 in Bonn (Deutschland) stattfinden.

In ihrer Erklärung zu COP23 betont die ITF, dass zur Bekämpfung des Klimawandels eine sofortige und ehrgeizige Ausweitung des öffentlichen Verkehrs auf globaler Ebene erforderlich ist. Dies bringt sowohl Umweltvorteile, als auch soziale und wirtschaftliche Nutzeffekte, indem durch die Verbesserung des Zugangs zu Mobilität, die Verringerung der Verkehrsüberlastung und der Luftverschmutzung in den Städten und die Schaffung von Millionen neuer, menschenwürdiger Arbeitsplätze die Lebensqualität aller gesteigert wird. In mehreren Städten legten ITF-Gewerkschaften ihrer kommunalen Verwaltung und/oder ihrer nationalen Regierung die Erklärung vor.

Die ITF und der Internationale Verband für öffentliches Verkehrswesen (UITP) veröffentlichten ferner eine gemeinsame Erklärung. Darin argumentieren sie, dass mehr öffentlicher Verkehr der Bevölkerung, den Städten und dem gesamten Planeten zugute komme und in der Inangriffnahme von Klimaschutzmaßnahmen durch öffentlichen Verkehr eine der größten wirtschaftlichen Chancen des 21. Jahrhunderts liege.

Ein von der ITF und dem UITP zusammen mit der der ITF angeschlossenen bundesdeutschen Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft( ver.di) und der UITP-Partnerorganisation VDV gestaltetes Plakat mit dieser Botschaft wurde in Bonn von Tausenden von Delegierten in Elektrobussen und an Stadtbahnhaltestellen wahrgenommen.

Sari Sairanen von der kanadischen ITF-Mitgliedsorganisation Unifor forderte, dass Arbeitnehmer/innen beim Übergang zu einer emissionsarmen Welt im Mittelpunkt stehen sollen. "Beschäftigte fühlen sich ausgeliefert, sie machen sich Sorgen um ihre Arbeitsplätze. Deshalb bieten wir ein Seminar zum Thema 'grüne Arbeitsplätze und Klimawandel' an", so Sairanen. "Es geht um einen sozialverträglichen Übergang für die Beschäftigten. Sie erfahren, wie sie diese Veränderungen in ihren Betrieben beeinflussen können. Die Arbeitgeber sind zudem vertraglich verpflichtet, die Teilnahme ihrer Angestellten zu finanzieren."

Die Leiterin des ITF-Programms Unser öffentlicher Verkehr Alana Dave fügte hinzu, dass der Stimme der Beschäftigten beim industriellen Wandel größeres Gewicht beigemessen werden müsse. Die Föderation und die ihr angeschlossenen Gewerkschaften seien Bündnisse mit anderen Gruppen eingegangen, die sich gemeinsam mit den Beschäftigten für Klima- und soziale Gerechtigkeit einsetzen. 

Beteilige dich an der Debatte und lies die Stellungnahmen von Gewerkschaften zu COP23:

National Federation of Indian Railwaymen (NFIR) (Indien) 

FTTUB (Bulgarien)

Svenska Transportarbetareförbundet (Schweden)

Thailändische ITF-Gewerkschaften

ITF

Verfolge die aktuellen Entwicklungen der ITF-Kampagne zum öffentlichen Verkehr unter #OurPublicTransport.

Lies die Erklärung zu Gleichstellung, Klimawandel und öffentlichem Verkehr der ITF-Frauenkonferenz.  

 

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