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ITF-Generalsekretär Stephen Cotton in Davos 2020

21 Jan 2020
Presseerklärung

Stephen Cotton, der Generalsekretär der Internationalen Transportarbeiter-Föderation (ITF), wird auf dem diesjährigen Weltwirtschaftsforum in Davos (Schweiz) auch für Interviews zur Verfügung stehen.

Journalist*innen sind eingeladen, mit Stephen Cotton Interviews über wesentliche Themen des Weltwirtschaftsforums in Davos 2020 vereinbaren, die sich mit der Arbeit der ITF zur Vertretung der Interessen der Verkehrsbeschäftigten in aller Welt überschneiden.

WER? STEPHEN COTTON, Generalsekretär der Internationalen Transportarbeiter-Föderation (ITF), die 20 Millionen Beschäftigte in 147 Ländern vertritt.

WANN? 22. - 24. Januar 2020

WO? Medienzentrum des Weltwirtschaftsforums, Davos (Schweiz)
 

ZENTRALE THEMEN

Nachhaltiger Verkehr
Der Verkehr verursacht etwa ein Viertel der gesamten energiebedingten Treibhausgasemissionen. Die Entkarbonisierung der gesamten Wirtschaft muss auf der Zusammenarbeit zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften, Verkehrsinvestitionen und der Führungsrolle der Regierungen beruhen.

Gesellschaft und die Zukunft der Arbeit
Technologien greifen in die Abläufe der Weltwirtschaft und das Leben der Beschäftigten in allen Verkehrssektoren ein. Die ITF nimmt Einfluss auf Diskussionen über Digitalisierung, Gig Economy, Automatisierung und technologischen Wandel und sorgt dafür, dass die Arbeitnehmer*innen von heute und morgen zentraler Bestandteil der Zukunft der Arbeit sind.

Wir müssen die Technik beherrschen, und nicht umgekehrt
Wir müssen die Kontrolle über unsere Daten haben und an den durch sie generierten Gewinnen beteiligt sein. Neue Technologien müssen Arbeitsplätze schaffen und unsere Lebensqualität verbessern.

Besser wirtschaften – Verantwortung für die Lieferketten
Multinationale Unternehmen sind verantwortlich und rechenschaftspflichtig für Ausbeutung entlang ihrer gesamten globalen Lieferketten. Nur die Beschäftigten und ihre Gewerkschaften können die auf betrieblicher Ebene notwendige Sorgfaltspflicht gewährleisten, um Ausbeutung in den Lieferketten zu beseitigen.

Besser wirtschaften – Unternehmen und Menschenrechte
Wir brauchen verbindliche Gesetze zur Sorgfaltspflicht für Menschenrechte auf nationaler Ebene und einen wirksamen, international verbindlichen Vertrag über Unternehmen und Menschenrechte, um Lücken in der Verantwortung für unternehmerische Menschenrechtsverpflichtungen zu schließen.

Gerechter wirtschaften – Guter Handel ist transparent
Die chinesische Belt and Road Initiative (BRI) führt zur Umstrukturierung der globalen Lieferketten. Beschäftigte und lokale Gemeinwesen müssen an der Planung, Finanzierung, Entwicklung und Umsetzung beteiligt sein, um hier Verantwortung und Nachhaltigkeit zu gewährleisten.

Jenseits der Geopolitik – IAO-Übereinkommen 190 über Gewalt und Belästigung am Arbeitsplatz
Gewalt, Belästigung und berufliche Geschlechtersegregation sind für Millionen von Verkehrsbeschäftigten tägliche Realität. Die Gewerkschaften fordern Schutz und appellieren an die Regierungen, das IAO-Übereinkommen 190 zu ratifizieren und umzusetzen.

Gerechter wirtschaften – Luftverkehr im Höhenflug, während Löhne und Bedingungen abstürzen
Informelle Arbeit durch die Beauftragung von Subunternehmen entwickelt sich im Luftverkehrssektor zu neuen Normalität. Die Rechte der Beschäftigten und die Sicherheit der Fluggäste fallen diesem Wettlauf nach unten als erste zum Opfer. Fluggesellschaften haben es in der Hand, dies zu ändern.

Kabotagegesetze sind das Fundament der "Blue Economy"
Die maritime Wirtschaft basiert auf der Verbindung zwischen Nachhaltigkeit, Sicherheit, Beschäftigungswachstum und Arbeitnehmer*innenrechten. Nationale Seekabotagegesetze sorgen dafür, dass Seeleute weiter menschenwürdige Arbeit haben. Die Liberalisierung der Kabotage ist eine große Gefahr für die "Blue Economy" und den internationalen Handel.


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Zur Vereinbarung eines Interviews oder für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte :
Andy Khan-Gordon,
khan-gordon_andy@itf.org.uk, Mobiltel./WhatsApp +44 (0) 7711 356 964

 

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