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ITF-Fachjurist/innen im Bereich des maritimen Arbeitsrechts klopfen Agenda fest

26 Oct 2017
Die ITF-Anwaltsgruppe für Seearbeit (ITF Maritime Labour Lawyers Group) traf am 12. und 13. Oktober 2017 zu ihrer zweiten Sitzung in London (Großbritannien) zusammen, um internationale, regionale und nationale Entwicklungen im Bereich des maritimen Arbeitsrechts zu erörtern, die für Seeleute von Belang sind.

Zu den Themen gehörten Kabotage, Zurücklassung, die gerechte Behandlung von Seeleuten, gegen die strafrechtliche Vorwürfe erhoben oder strafrechtliche Ermittlungen geführt werden, sowie Änderungen des Seearbeitsübereinkommens 2006.

Die Gruppe hilft der ITF und ihren Mitgliedsorganisationen, die Arbeitsrechte von Seeleuten und weiteren Beschäftigten in den maritimen Industrien zu verteidigen. In dieser Hinsicht erfüllt sie die folgenden Funktionen:

  • Schaffung eines Forums für Rechtsanwälte, Angehörige von Rechtsberufen, Rechtsbeistände und Jurist/innen für die Erörterung von Rechtsfragen, den Austausch über Entwicklungen und gegenseitige Unterstützung;
  • Entwicklung juristischer Strategien zur Unterstützung der Arbeit der ITF und ihrer Mitgliedsorganisationen; und
  • Abgabe von Analysen und Stellungnahmen zu Entwicklungen im Bereich nationaler, regionaler und internationaler Rechtsinstrumente, einschließlich neuer Instrumente und Änderungsvorschläge, sowie gegebenenfalls Unterbreitung von Änderungsvorschlägen für diese Instrumente.

Dazu der ITF-Rechtsbeauftragte Ruwan Subasinghe: "Die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Seeleute sind sehr komplex. Seeleute arbeiten an unterschiedlichen geographischen Standorten und unterliegen unterschiedlichen nationalen und internationalen Rechtsvorschriften."

"Diese Gruppe soll der ITF und ihren Mitgliedsorganisationen dabei helfen, rechtliche Entwicklungen in den Blickpunkt zu rücken, gemeinsame Politiken zu entwickeln und sich über Maßnahmen zu verständigen, um Einfluss auf Gesetze zu nehmen, die die Rechte von Seeleuten betreffen. Die ersten beiden Sitzungen der Gruppe waren bereits ein fulminanter Start."

Der Gruppe gehören Mitarbeiter/innen der ITF-Rechtsabteilung sowie spezialisierte Jurist/innen und Rechtsanwält/innen an. Sie wird einmal im Jahr zusammentreten und im weiteren Jahresverlauf themenspezifische Foren und Online-Ressourcen nutzen. Sie wird der ITF und den ihr angeschlossenen Gewerkschaften Ratschläge und Empfehlungen im Zusammenhang mit der Billigflaggenkampagne und allgemeinen Fragen des maritimen Arbeitsrechts unterbreiten.

 

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