Mitglieder der ITF-Gewerkschaft National Union of Rail, Maritime and Transport Workers (RMT) schlossen sich dem Protest an, bei dem auf dem Weg zum Stadion Flugblätter an die Menge verteilt und während des Spiels Transparente mit Slogans hochgehalten wurden. Die RMT-Gruppe trug ein Transparent mit der Aufschrift Qatar Airways: play fair on women's rights ("Qatar Airways: Fairplay bei Frauenrechten"), um auf die diskriminierenden Bedingungen für ausländische weibliche Beschäftigte bei der als Sponsor des Spiels auftretenden Fluggesellschaft hinzuweisen. Qatar Airways steht seit einem entsprechenden Kongressbeschluss vom Sommer letzten Jahres im Fokus der ITF.
Kampagnenaktivist/innen schickten Fotos von sich selbst in Fußballtrikots ein. Unter #playfairqatar und playfairqatar.org.uk/#section-fans-photos sind Fotos von ITF-Gewerkschaften und anderen Beteiligten zu sehen.
"Das war ein wirklich effektiver und sichtbarer Protest, der auch Wirkung zeigte," erklärte Alan Pottage, der nationale Koordinator für Organisationsarbeit der RMT. "Der schottische Fußballverband hat die Warnung registriert und wird sich in Zukunft nicht mehr ohne weiteres auf ein solches Match einlassen. Dies ist aber erst der Anfang – wirklichen Druck werden wir hinter die Forderungen setzen, die Arbeitsgesetze zu ändern, den Beschäftigten die Gewerkschaftsmitgliedschaft zu erlauben und die Ausbeutung in Katar zu beenden."
Gewerkschaften protestieren bei Qatar Airways Cup
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