Uber ist in Belgien derzeit zwar die Geschäftstätigkeit untersagt, trotzdem operiert das Unternehmen in Brüssel weiter und es wurden Rufe nach einer Aufhebung der Einschränkungen laut. Bei einem Seminar an der Freien Universität Brüssel, das auf eine Initiative der Brüsseler Stadtverordneten für Verkehr und Mobilität Els Ampe zurückging, hielt der Generaldirektor von Uber Belgien einen Vortrag über Technologie und Innovation.
Vor dem Veranstaltungsort versammelten sich währenddessen etwa 50 Vertreter/innen der BTB und ihr angeschlossene Taxifahrer/innen aus ganz Belgien, teilten Flugblätter an die eintreffenden Teilnehmer/innen aus und luden sie zu einem Spiel ein, bei dem aus einer Reihe von vier Personen der "echte" Taxifahrer identifiziert werden musste.
Die vier Personen hielten jeweils eine Karte mit unterschiedlichen Aufschriften, wie "kein Führerschein", "Vergewaltiger", "keine Versicherung" und "echter Taxifahrer", in der Hand, die sie den Spielteilnehmer/innen jedoch erst zeigten, wenn sie ihren Tipp abgegeben hatten.
Der stellvertretende Vorsitzende der ITF-Sektion Straßentransport Frank Moreels von der BTB erklärte in einer Stellungnahme: "Das einzig Innovative an Uber ist seine App. Uber ist eine Gelddruckmaschine, die sich keinen Deut um die Taxifahrer oder die Fahrgäste schert. Uber übernimmt keinerlei Verantwortung für die Überprüfung und Ausbildung seines Fahrpersonals und die Instandhaltung und Versicherung der Fahrzeuge. Uber ist ein Wolf im Schafspelz."
Hier sind Fotos von der Aktion zu sehen und hier sind weitere Informationen über Gewerkschaftsaktionen zur Verhinderung des Vormarschs von Uber eingestellt.
Der Sekretär der ITF-Binnenverkehrssektionen Mac Urata sprach per Video zu den Teilnehmer/innen der Kundgebung. Hier geht's zum Clip >>
Keine unregulierten Taxidienste in Belgien! Gewerkschaft wird aktiv
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