Vor einer Demonstration in Casablanca am Sonntag stellten sie sich in einer Solidaritätsbotschaft hinter die Tausenden von Demonstrant/innen, die gegen die Verschlechterung der sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen und die Einschränkungen der Vereinigungsfreiheit und friedlicher Proteste auf die Straßen ziehen wollen.
Die Sitzungsdelegierten kritisierten die von der marokkanischen Regierung verordneten Restriktionen von Gewerkschaftsrechten und -praktiken und riefen sie zur Aufnahme eines ordnungsgemäßen Dialogs mit den Sozialpartnern und Arbeitnehmervertreter/innen auf. Zu den Gewerkschaftsorganisationen und -verbänden, die die Protestbewegung unterstützen und sich an den Demonstrationen beteiligen, gehört auch der der ITF angehörende Dachverband Union des Syndicats UMT des Transports (UMT).
In der Erklärung heißt es: Die Delegierten unterstützen den Aufruf der UMT an die marokkanische Regierung und die Protestbewegung, sich um eine konstruktive Lösung dieser Krise zu bemühen.
Die Gewerkschaftsvertreter/innen in der arabischen Welt erklären sich mit dem Kampf der marokkanischen Beschäftigten um eine legitime und demokratische Führungsrolle in dieser Krise solidarisch.
Ahmed Chawki, der neu gewählte Generalsekretär der Gewerkschaft der Beschäftigten der Bodenverkehrsdienste in der UMT, begrüßte die Solidaritätsbereitschaft: "Diese Kundgebung wurde organisiert, um die legitimen Forderungen der Beschäftigten durchzusetzen. Wir appellieren an die marokkanische Regierung, in einen ernsthaften Dialog einzutreten, da dies der einzige Weg zu sozialem Fortschritt ist."
Die Sitzung der Luftverkehrsgewerkschaften wurde vom Nobelpreisträger Houcine Abbassi eröffnet – mehr dazu auch auf Facebook und Twitter.
Arabische Luftverkehrsgewerkschaften unterstützen marokkanische Protestbewegung
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