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Contexto de página: Página principal > Revista 'Transporte Internacional' > Nr. 35 / April 2009 > In dieser Ausgabe


Der Klimawandel gilt allgemein als Problem für Verkehrsgewerkschaften. Schließlich muss unser Sektor im Rahmen der Regierungsmaßnahmen zur Reduzierung von Emissionen einen Wandel vollziehen. Aber es handelt sich nicht um ein reines Untergangsszenario, wie Asbjørn Wahl darlegt. Die Strategien zur Bewältigung des Klimawandels passen gut mit Gewerkschaftswerten zusammen und bieten eine ideale Chance zur Mobilisierung einer neuen Generation aktiver Gewerkschaftsmitglieder, deren Energie für den Kampf um eine gerechtere Gesellschaft genutzt werden kann.

Die ITF richtet ihren Fokus auf junge Arbeitnehmer/innen und hat ein neues Arbeitsprogramm aufgelegt, um auf ihre Anliegen und Bedürfnisse einzugehen. Nach gängiger Meinung sind junge Beschäftigte die Zukunft. Wir stehen hingegen auf dem Standpunkt, dass sie die Gegenwart sind und die Gewerkschaften jetzt handeln müssen, um sie als aktive Mitglieder in ihre Tätigkeit einzubeziehen. Einige junge Gewerkschaftsmitglieder berichten über ihr ansteckendes Engagement für gerechte Beschäftigungsbedingungen.

Um gerechte Beschäftigungsbedingungen ging es auch in Großbritannien, wo vor kurzem wilde Streiks Schlagzeilen machten. Die Proteste richteten sich gegen Unternehmen, die sich der Gewerkschaft Unite zufolge weigerten, einheimische Arbeitnehmer/innen einzustellen. Sozialdumping ist kein neues Phänomen. Die Arbeitgeber begreifen, dass sie ihre Kosten senken können, indem sie Arbeitskräfte zu geringerer Bezahlung und schlechteren Bedingungen beschäftigen. Als Gewerkschaften brauchen wir eine schlüssige Antwortstrategie, um die damit verbundenen Probleme auf gerechte und effiziente Weise anzugehen. In dieser Ausgabe besprechen wir ein neu erschienenes Buch aus der nordischen Gewerkschaftsbewegung, das hierzu einige Vorschläge macht.

Schließlich befassen wir uns mit jüngsten Ereignissen in der Welt der Seeleute. Die beiden Offiziere der Hebei Spirit waren zum Zeitpunkt der Niederschrift dieser TI-Ausgabe gegen Kaution freigelassen worden, nicht zuletzt dank einer gemeinsamen Kampagne der ITF und der Schifffahrtswirtschaft. Wir berichten ferner über die Misere burmesischer Fischereibeschäftigter, die als nahezu rechtlose Wanderarbeitnehmer/innen Menschenrechtsverletzungen zum Opfer fallen. Die ITF hat mit finanzieller Unterstützung der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Ostasien ein dreijähriges Organising-Projekt gestartet, um die Lebens- und Beschäftigungsbedingungen der Fischereibeschäftigten in der Region zu verbessern.

Die ITF wird sich weiter für die Rechte der Arbeitnehmer/innen einsetzen. Die ihr angeschlossenen Gewerkschaften können stolz darauf sein, im Rahmen ihrer jüngsten Hilfsaktion fast eine halbe Million US-Dollar für die Bevölkerung in Gaza aufgebracht zu haben.

 



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Issue 35 - April 2009

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