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محتوى الصفحة: Home > مجلة النقل الدولي "Transport International" > Nr. 14 / Januar 2004 > Kommentar
Im Januar 2004 findet das Weltsozialforum (WSF) zum ersten Mal in Asien statt. In Bombay gibt es zahlreiche Gewerkschaften, insbesondere im Verkehrsbereich, weshalb die gewerkschaftliche Präsenz dieses Mal wahrscheinlich weitaus deutlicher spürbar sein wird. Die Globalen Gewerkschaftsverbände bereiten einige größere Veranstaltungen vor. Die ITF koordiniert eine dieser Veranstaltungen, die sich unter dem Motto "Solidarität mobilisieren" mit der Zusammenarbeit zwischen Gewerkschaften und gesellschaftlichen Interessensgruppen beschäftigen wird.
Die ITF verfolgt mit ihrer Teilnahme vier Hauptziele. Zunächst einmal will sie den Tausenden von Menschen, die sich in Nicht-Regierungsorganisationen und lokalen Interessensgruppen engagieren, vermitteln, dass die Gewerkschaften wesentlicher Bestandteil aller Bewegungen für den sozialen Wandel sind. Am WSF in Porto Alegre haben die Gewerkschaften drei Jahre in Folge teilgenommen, aber niemand hat sie wirklich wahrgenommen. Deshalb haben wir uns für Bombay unter anderem vorgenommen, die Gewerkschaftspräsenz wesentlich stärker ins Zentrum der Aufmerksamkeit zu rücken.
Zweitens müssen wir uns aktiv in die Diskussionen und Debatten einbringen. Das WSF ist das größte internationale Forum zur Vernetzung sozialer Bewegungen weltweit, von Umweltgruppen bis hin zu Hilfsorganisationen und Gewerkschaften. Wir können viel voneinander lernen.
Drittens bietet das WSF der "zivilen Gesellschaft" eine Möglichkeit, im Rahmen einer globalen Veranstaltung über Globalisierung und damit verbundene Fragen/Themen zu diskutieren. Die Gewerkschaften wollen die globale Bewegung der Zivilgesellschaft unterstützen und sehen darin einen Beitrag zur Stärkung der Demokratie und demokratischer Gesellschaften. Und schließlich wäre da noch das ganz pragmatische Ziel, sinnvolle Bündnisse zu schließen, wo es Übereinstimmungen gibt. Die ITF kooperiert auf diese Weise bereits mit Organisationen wie Greenpeace, dem World Wide Fund For Nature und Human Rights Watch. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass solche Bündnisse unsere Kampagnenarbeit erheblich untermauern und müssen sehen, inwieweit wir diese Arbeitsmethode weiter entwickeln können.
Die zeitliche Entkopplung von WSF und Weltwirtschaftsforum (WEF) war ein Schritt in die richtige Richtung, zumindest was die Gewerkschaftsorganisationen betrifft, die zu beiden Veranstaltungen eingeladen sind. Das WSF wurde als Gegenforum zum WEF gegründet, dessen Tagesordnung wiederum von Regierungen, Unternehmen und Finanzinstitutionen bestimmt wird. Es handelt sich um zwei völlig eigenständige Veranstaltungen, an denen die Gewerkschaften unter sehr verschiedenen Zielsetzungen und Rahmenbedingungen teilnehmen. Bei beiden sind sie aber zunehmend präsent und treten immer organisierter auf. Und obwohl es zwei unterschiedliche Veranstaltungen sind, bleibt die Aufgabe der Gewerkschaften dieselbe: die Welt im Sinne der Beschäftigten zu verbessern.الصفحة الرئيسية للأقسام:
Issue 14 January 2004
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