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محتوى الصفحة: Home > مجلة النقل الدولي "Transport International" > Nr. 1 / Juni 2000 > Ein rechtsfreier Raum?
Internationalen Abkommen zufolge hat das Land, in dem ein Flugzeug registriert ist, die rechtliche Hoheitsgewalt an Bord. Wenn die Maschine also in einem fremden Staat landet, fallen Vorfälle während des Flugs nicht in den Zuständigkeitsbereich der örtlichen Polizei. Das schützt im Prinzip viele Täter an Bord vor einer Bestrafung. Nur vier Staaten - Großbritannien, die USA, Kanada und Australien - haben dieses Schlupfloch bislang geschlossen.
1998 leistete die ITF einen Beitrag zur Einrichtung einer Studiengruppe, die die Regierungen bei Gesetzesänderungen beraten soll. Das Gremium wurde von der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) aufgestellt, der führenden internationalen Regulierungsbehörde für den zivilen Luftverkehr. Die ITF fordert von der ICAO zusätzlich die Erarbeitung eines internationalen Abkommens, um zu gewährleisten, dass sämtliche Staaten im Umgang mit Straftätern einheitliche Standards und Verfahrensregeln beachten.
Der internationale ITF-Aktionstag>>
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Issue 1 June 2000
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