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DHL-Verhalten in der Türkei “Katalog der Schande”

2 November 2012

Der globale Gewerkschaftsverband ITF konfrontiert den Bonner Logistikkonzern Deutsche Post DHL mit einem “Katalog der Schande” und veröffentlicht eindeutige Hinweise darauf, dass das Unternehmen in der Türkei unrechtmäßige, gewerkschafts- und arbeitnehmerfeindliche Strafaktionen gestartet hat, die es in Deutschland nie dulden würde. Die Anschuldigungen werden von der Internationalen Transportarbeiter-Föderation (ITF) mit Recherchen des angesehenen US-amerikanischen Universitätsprofessors John Logan belegt (unter abrufbar).

Der Bericht mit dem Titel Aggressiv und gesetzeswidrig: Ein Bericht über Aktivitäten der Deutsche Post DHL in der Türkei, basiert auf Gesprächen mit Beschäftigten, Gewerkschaftsvertreter/innen, Arbeitsrechtlern, Parlamentsabgeordneten, Journalisten, Forschern und anderen. Sie decken eine gut koordinierte, ausgeklügelte Anti-Gewerkschaftskampagne auf, an der die Geschäftsführung bis in die höchste Ebene beteiligt ist. Vorgeworfen werden DHL unfaire, unrechtmäßige Entlassungen, Einschüchterungen und Drohungen, um innerhalb des Unternehmens ein Klima der Angst zu schüren. Trotz der vorliegenden Erkenntnisse hat die deutsche Muttergesellschaft, die Deutsche Post DHL, die Vorwürfe von sich gewiesen.

In dem Bericht heißt es: “Die Versicherungen von DHL, dass in der Türkei das geltende Recht beachtet werde und man den Vorwürfen nachgehe, sind alles andere als glaubhaft. Erstens gibt es zwingende Belege dafür, dass das Unternehmen in mehrfacher Hinsicht gegen die Gesetze verstößt, indem es Gewerkschaftsaktivist/innen entlässt, Beschäftigte davor warnt, der Gewerkschaft beizutreten, sie zum Austritt aus der Gewerkschaft zwingt und Gewerkschaftsangehörige am Arbeitsplatz diskriminiert. Zweitens ist es selbst angesichts unzweideutiger Hinweise auf unrechtmäßiges Verhalten – wie im vorliegenden Fall – oft äußerst schwierig für türkische Arbeitnehmer/innen, Verstöße gegen grundlegende Rechte nachzuweisen. Trotz angeblicher unternehmensinterner Untersuchungen wurde kein einziger wegen seiner gewerkschaftlichen Aktivitäten entlassener Beschäftigter befragt; stattdessen versucht man, die unrechtmäßigen DHL-Aktivitäten in der Türkei zu verschleiern.”

ITF-Koordinator Ingo Marowsky dazu: “Dieser Bericht liefert den schlagenden Beweis für etwas, was DHL lange geleugnet hat: dass die türkische Dependance außer Kontrolle geraten ist. Die Verantwortung dafür trägt die Deutsche Post bis in die höchste Führungsebene.”

Marowsky weiter: “Wir und unsere Kolleg/innen von UNI Global Union haben das skandalöse Verhalten gegenüber der DHL-Führung in Bonn zur Sprache gebracht und wurden mit Plattitüden, Entschuldigungen und Behauptungen, dass es dafür keine Beweise gibt, abgespeist. Nun, DHL, hier ist der Beweis – was gedenkst du jetzt zu tun? Das Unternehmen muss klar Schiff machen und die unrechtmäßig entlassenen Beschäftigten wieder einstellen.”

Marowsky schloss mit den Worten: “Die Post stand einst für etwas. Diese Angelegenheit gefährdet ihren Ruf und den aller Deutschen. Ich glaube nicht, dass Gesetzesverstöße, aggressive Schikanen und zweierlei Maß – eines für uns und eines für den Rest der Welt – diesem Ruf förderlich sind.”

Für die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) zeigt der nun vorgelegte Report, dass Beschäftigte, die sich bei der DHL in der Türkei gewerkschaftlich engagieren, systematisch aus dem Betrieb gedrängt und mit Abfindungen abgespeist werden. Dazu sagte die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Andrea Kocsis: „Man kann sich von Verantwortung nicht frei kaufen. Das gilt auch für die Deutsche Post DHL. Das Unternehmen ist aufgefordert, endlich mit der Gewerkschaft in Verhandlungen zu treten“.

Die ITF und ihre Schwesterorganisation UNI werfen der Deutschen Post DHL seit langem eine unzureichende Beachtung von Beschäftigtenrechten und seiner eigenen Sozialcharta vor. Im Rahmen ihrer Kampagne wurden sogar der Jahreshauptversammlung des Unternehmens Belege über ernsthafte Verstöße in mehreren Ländern vorgelegt, etwa im Mai diesen Jahres (siehe). Die beiden Organisationen haben DHL mehrmals aufgefordert, eine globale Rahmenvereinbarung abzuschließen, also ein ausgehandeltes “Regelwerk” mit Vorgaben zum Mindestschutz und Gewerkschaftsrechten für alle DHL-Beschäftigten.

Die einflussreiche bundesdeutsche Gewerkschaft ver.di hat Deutsche Post DHL öffentlich aufgerufen, das Recht der Beschäftigten in der türkischen Niederlassung auf Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft zu beachten. Am 3. November wird eine sechsköpfige Delegation mit hochrangigen Vertreter/innen die Lage vor Ort überprüfen.

Eine weitere Delegation mit Eduardo Chagas, dem Generalsekretär der Europäischen Transportarbeiter-Föderation (ETF), und mehreren Abgeordneten des EU-Parlaments wird am 9. November in die Türkei reisen.

In Professor Logans Bericht heißt es:

Seit mehr als einem Jahr versuchen fast 1.500 Beschäftigte und rund 1.000 Leiharbeitnehmer/innen im Supply- Chain-Bereich von DHL Türkei eine Gewerkschaft zu gründen. In Reaktion darauf hat das Unternehmen mehrere Beschäftigte offenbar wegen ihrer Gewerkschaftsaktivitäten entlassen und diverse andere aggressive und gesetzeswidrige gewerkschaftsfeindliche Maßnahmen ergriffen. In diesem Bericht wird untersucht, was genau bei DHL Türkei geschehen ist und ob die Maßnahmen des Unternehmens mit den Prinzipien in seinem Kodex für Unternehmensverantwortung, seinem Verhaltenskodex und den externen Arbeitsstandards, zu denen es sich bekennt, vereinbar ist.

Die in diesem Bericht angeführten Nachweise beruhen zum Großteil auf ausführlichen Interviews mit Beschäftigten von DHL Logistics in Istanbul und Ankara. Zwischen dem 10. und 17. September habe ich zahlreiche Interviews mit aktuellen und ehemaligen DHL-Beschäftigten (d. h. den angeblich wegen Gewerkschaftsaktivitäten entlassenen Personen) und Leiharbeitnehmer/innen bei DHL Logistics sowie mit Vertretern der türkischen Verkehrsgewerkschaft TÜMTIS, Vertretern der größten türkischen Arbeitnehmerverbände, auf Arbeitsrecht spezialisierten Anwälten, Journalisten, Akademikern, türkischen Parlamentsabgeordneten und anderen geführt. Diese Gespräche verdeutlichen die Ereignisse rund um die fortdauernden Bemühungen von Beschäftigten bei DHL Türkei, eine Gewerkschaft zu gründen. In diesem Zusammenhang sind seit April 2011 inzwischen mehr als 21 Beschäftigte entlassen worden.

Die Interviews mit Beschäftigten bei DHL Logistics haben viele Beispiele für gewerkschaftsfeindliche Aktivitäten seitens des Managements aufgedeckt. Jede/r einzelne Befragte beschreibt Fälle von gewerkschaftsfeindlichem Verhalten – einiges legal nach türkischem Gesetz, anderes eindeutig illegal –, das sie oder er entweder direkt erlebt oder selbst beobachtet hat. Man kann dies jedoch nicht als „kleines örtliches Problem“ verharmlosen. Diese Aktivitäten sind nicht einfach das Fehlverhalten einiger weniger übereifriger Manager vor Ort, sondern vielmehr Teil einer anhaltenden und systematischen Strategie, die darauf abzielt, die Vereinigungsfreiheit der Beschäftigten zu beschränken.

Hier die Zusammenfassung des Berichts:

Seit mehr als einem Jahr versuchen Beschäftigte bei DHL Logistics in der Türkei, eine Gewerkschaft zu gründen. In Reaktion darauf hat das Management Beschäftigte offenbar wegen ihrer Gewerkschaftsaktivitäten entlassen und diverse andere aggressive und illegale gewerkschaftsfeindliche Maßnahmen ergriffen.

Zu gewerkschaftsfeindlichen Taktiken von DHL gehört Folgendes:

1.     Mindestens 21 Kündigungen – offenbar wegen Gewerkschaftsmitgliedschaft, aber unter dem Vorwand von „unbefriedigenden Leistungen“, Sicherheitsverstößen oder anderen vagen Verletzungen der Unternehmensrichtlinien.

2.     Ausübung von Druck auf Beschäftigte (entweder durch Entlassungsdrohungen oder finanzielle Anreize), notariell beglaubigte Erklärungen ihres Gewerkschaftsaustritts zu unterschreiben.
3.     Direkte Warnungen an Beschäftigte durch das Management, dass die gewerkschaftliche Organisierung dem Unternehmen und auch ihren eigenen Karrieren bei DHL schaden würde.
4.     Eindeutige gewerkschaftsfeindliche Drohungen seitens des Managements, die darauf abzielen, am Arbeitsplatz eine Atmosphäre der Angst und Einschüchterung zu schaffen.
5.     Abwertende Äußerungen über die Gewerkschaft direkt vor den Beschäftigten, darunter auch Andeutungen, dass die Gewerkschaft Verbindungen zu einer bekannten terroristischen Organisation habe.
6.     Fälle, in denen das Management Beschäftigte von DHL Logistics daran gehindert hat, in Arbeitspausen und außerhalb des Betriebsgeländes mit Gewerkschaftsvertreter/innen zu sprechen.
7.     Management-Diskriminierung von Beschäftigten aufgrund ihrer Gewerkschaftsmitgliedschaft.
8.     Vom Management geleitete „Fortbildungsveranstaltungen“, bei denen Beschäftigte vor dem Eintritt in die Gewerkschaft gewarnt werden.
9.     Überwachung der Streikposten und Diskriminierung von Beschäftigten, die Streikposten besucht haben.
10.     Änderungen des Arbeitsumfelds, die Beschäftigte davon abhalten sollten, mit Gewerkschaftsvertreter/innen zu kommunizieren und untereinander über die Gewerkschaft zu sprechen.

Diese gewerkschaftsfeindlichen Aktivitäten sind nicht einfach das „vereinzelte Fehlverhalten“ einiger weniger übereifriger Manager vor Ort, sondern vielmehr Teil einer anhaltenden und systematischen Strategie, die darauf abzielt, die Vereinigungsfreiheit der Beschäftigten zu beschränken. Und statt aufrichtige Bemühungen zur Korrektur dieses Fehlverhaltens zu unternehmen, hat die Deutsche Post DHL versucht, Vorwürfe von Arbeitsrechtsverletzungen zu diskreditieren – trotz überzeugender Beweise aus verschiedenen Quellen.

John Logan, ist Professor für Arbeitsstudien an der San Francisco State University und leitender Experte für Arbeitspolitik am Labor Center der UC Berkeley.

ANHANG

Bildmaterial
Eine Auswahl von Fotos von der Streikpostenkette in der Türkei und damit zusammenhängender Solidaritätsbesuche und Aktionen kann unter kostenlos heruntergeladen und verwendet werden. Auf ein Copyright für diese Fotos wird verzichtet.


Für weitergehende Informationen kontaktieren Sie bitte:

Ingo Marowsky, ITF-Koordinator für globale Organisationsarbeit, ist deutscher Muttersprachler. Tel.: +44 (0)20 7940 9248. E-Mail: marowsky_ingo@itf.org.uk

Sam Dawson, ITF-Pressebeauftragter. Tel.: +44 (0)20 7940 9260. E-Mail: dawson_sam@itf.org.uk

Emel Turker, TÜMTIS, Pressesprecher und zuständig für internationale Beziehungen. Tel.: +90 555 634 57 17. E-Mail: emel.trker@gmail.com

Ver.di pressetelle: Tel: +49-6956-11011. E-mail: pressestelle@verdi.de


Informationsblatt


Aggressiv und gesetzeswidrig
Ein Bericht über Aktivitäten der Deutsche Post DHL in der Türkei



Aus dem Bericht eines renommierten US-amerikanischen Wissenschaftlers, den die Internationale Transportarbeiter-Föderation (ITF) in Auftrag gegeben hat, geht klar hervor, dass das Unternehmen sich im Jahr 2011, als sich 2.500 fest Angestellte und Vertragsbeschäftigte bei DHL Türkei für eine Gewerkschaft als Interessenvertretung entschieden, einer konzertierten, in Teilen unrechtmäßigen Strafaktion gegen sie schuldig gemacht hat.


Jede einzelne befragte Person berichtet über gewerkschaftsfeindliches Verhalten, das sie am eigenen Leib erlebt oder direkt beobachtet hat. Manche davon sind gemäß türkischem Recht zulässig, andere aber klar unrechtmäßig.
Professor John Logan: “Aggressiv und gesetzeswidrig: Ein Bericht über Aktivitäten der Deutsche Post DHL”



Der Bericht basiert auf einer direkten Befragung entlassener und noch beschäftigter Arbeitnehmer/innen, Gewerkschaftsvertreter/innen, Anwälte für Arbeitsrecht, Parlamentsabgeordneten, Journalist/innen, Wissenschaftler/innen und anderer Personen. Unter Berufung auf die vorliegenden Informationen wird der DHL-Führung (unter anderem) Folgendes vorgeworfen:
•  Entlassung von mindestens 21 Personen wegen ihrer Gewerkschaftszugehörigkeit seit April 2011 unter dem Vorwand schlechter Leistungen oder der Weigerung, Überstunden zu arbeiten – obwohl Unterlagen belegen, dass dem nicht so ist. Alle acht bislang vor Gericht gebrachten Entlassungen wurden von den Richtern für unrechtmäßig erklärt.
•  Unterdrucksetzung von Beschäftigten, entweder durch Entlassungsdrohungen oder das Anbieten finanzieller Anreize bei der Unterzeichnung von Austrittserklärungen aus der Gewerkschaft.
•  Hinweise an die Beschäftigten, dass eine Mitgliedschaft in der Gewerkschaft ihrer Karriere bei DHL und dem Unternehmen schaden würde.
•  Drohungen, um eine Atmosphäre der Angst und Einschüchterung zu schaffen.
•  Behauptung, dass die von den Beschäftigten gewählte Gewerkschaft (TÜMTIS) Verbindungen zu Terroristen unterhalte.
•  Beschäftigte wurden daran gehindert, während Arbeitspausen und außerhalb ihrer Arbeitszeit mit Gewerkschaftsvertreter/innen zu sprechen.
•  Diskriminierung von Beschäftigten, die der Gewerkschaft beitraten.
•  Abhalten sogenannter “Schulungen”, bei denen Beschäftigte vor einem Beitritt der Gewerkschaft gewarnt wurden.
•  Überwachung der Streikpostenketten und Diskriminierung von Beschäftigten, die ihnen einen Besuch abstatten.
•  Veränderung des Arbeitsumfeldes, um Beschäftigte davon abzuhalten, mit Gewerkschaftsvertreter/innen in Kontakt zu treten und untereinander über die Gewerkschaft zu sprechen.

Wer hat die Schikanen angeordnet?

Die Muttergesellschaft von DHL Türkei, die Deutsche Post DHL, behauptet, dass die schlimmen Vorfälle in der Türkei nie stattgefunden haben. Die ITF legt ihr nun diesen Bericht vor, um klarzustellen, dass diese Einschüchterungskampagne existiert, nachprüfbar ist und nicht als “lokales Problem” abgetan werden kann. Türkische Führungskräfte erklärten bei Unterhaltungen mit TÜMTIS-Vertreter/innen, dass sie direkt im Auftrag von Vorgesetzten der Deutschen Post DHL in Bonn handeln. Bei Unterredungen zwischen TÜMTIS-Präsident Kenan Öztürk und dem Personalchef von DHL Türkei, Riza Balta, im Juli und August 2012 bekam Öztürk zu hören, dass Bonn keine Gewerkschaft bei DHL Türkei wünsche und Balta diese Vorgabe umzusetzen gedenke.


Die Geschäftsführung sagte auf den Sitzungen: ‘Entweder ihr seid für und oder gegen uns. Und wenn ihr gegen uns seid, werdet ihr gefeuert.’
DHL-Angestellter, Kirac, Istanbul



Über den Bericht

Der vollständige Bericht ist unter einsehbar. Sein Autor, John Logan, ist Professor für Arbeitsstudien an der San Francisco State University und leitender Experte für Arbeitspolitik am Labor Center der UC Berkeley.

Was muss die Deutsche Post DHL jetzt tun?

Nach Auffassung der ITF muss das Unternehmen nun handeln, um die Situation in der türkischen Niederlassung zu bereinigen, indem es die Entlassenen wieder einstellt, Schluss mit der Einschüchterungstaktik macht und mit den Beschäftigten sowie der Gewerkschaft ihrer Wahl, TÜMTIS, Gespräche führt. Die ITF und ihre Schwesterorganisation UNI Global Union möchten, dass Deutsche Post DHL eine globale Rahmenvereinbarung abschließt, also ein ausgehandeltes “Regelwerk” mit Vorgaben zum Mindestschutz und Gewerkschafts­rechten für alle DHL-Beschäftigten, ganz gleich, wo in der Welt sie sich befinden.

Mehr unter: www.respectatdhlturkey.org





ENDS

For more information contact ITF press officer, Sam Dawson.
Direct line: + 44 (0)20 7940 9260.
Email: dawson_sam@itf.org.uk

International Transport Workers' Federation - ITF:
HEAD OFFICE
ITF House, 49 - 60 Borough Road, London SE1 1DS
Tel: + 44 (0) 20 7403 2733
Fax: + 44 (0) 20 7375 7871
Email: mail@itf.org.uk
Web: www.itfglobal.org




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