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Zusammenarbeit von Hafengewerkschaften in Indien
3 März 2010
Das vereinte Bemühen um die Wiedereinstellung eines Hafenbeschäftigten in Indien hat die Beziehungen zwischen zwei der ITF angeschlossenen Gewerkschaften gefestigt.
Der erfolgreichen Zusammenarbeit der beiden Gewerkschaften Tuticorin Port Mariners' and General Workers' Union (TPMGWU) und Madras Port Trust Employees' Union (MPTEU) ist es zu verdanken, dass der im Hafen von Chennai beschäftigte Kranführer Prakash seinen Arbeitsplatz wieder erhielt. Seine Entlassung wurde mit seinem gewerkschaftlichen Engagement in Verbindung gebracht.
Zwischen den Gewerkschaftsvertreter/innen, die die Wiedereinstellung von Prakash in einem Gespräch mit PSA International und dem stellvertretenden Arbeitskommissar durchsetzten, besteht seitdem eine enge Arbeitsbeziehung. Im Zuge dessen wechselten u. a. 44 im Hafenterminal von Chennai beschäftigte Kranführer/innen von der TPMGWU, die sie während ihrer Ausbildung im Hafen von Thoothukudi betreute, zur MPTEU. Der Terminalbetreiber PSA International bildet die Kranführer/innen im Hafen von Thoothukudi aus, und beschäftigt sie dann in seinen Niederlassungen in anderen indischen Häfen.
"Nach unserem gemeinsamen Erfolg berief ich eine Versammlung unserer Mitglieder im Terminal von Chennai ein. Wir kamen zu dem Schluss, dass der Beitritt zur MPTEU für die Beschäftigten mehr Sinn macht, nicht nur im Hinblick auf die Behandlung ihrer alltäglichen Probleme, sondern auch, was die Organisierung der anderen Beschäftigten in diesem und weiteren globalen Netzwerk-Terminals im Hafen betrifft," so TPMGWU-Generalsekretär Stephen Fernando. Und er fügte hinzu: "Natürlich sind wir weiter da, um für die Interessen der Beschäftigten bei PSA in Chennai einzustehen."
Auch G. M. Krishnamurthy, der Generalsekretär der MPTEU, begrüßte die Zusammenarbeit: "Diese Solidarität zwischen unseren Gewerkschaften kann die Organisierung der Beschäftigten in den von den riesigen multinationalen Hafenunternehmen betriebenen Terminals ein gutes Stück voranbringen und hier und anderswo zur Umsetzung und Verteidigung von Gewerkschaftsrechten beitragen."
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