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Gewerkschaftskampagne setzt Vertrag für Fischereibeschäftigte in Argentinien durch
20 Janeiro 2010
Argentinische Fischereibeschäftigte unterzeichneten in der vergangenen Woche einen Kollektivvertrag mit ihren Arbeitgebern, mit dem ein jahrelanger Gewerkschaftskampf beendet wird.
Die von der ITF-Mitgliedsorganisation Sindicato de Obreros Maritimos Unidos (SOMU) vertretenen 1.400 Fischereibeschäftigten aus der Region Mar del Plata unterzeichneten den Vertrag mit den Fabrikschiffbetreibern am 12. Januar 2010. Dieser Vertrag, der für die wichtigsten Arbeitsplätze des Fischereisektors gilt, stellt einen bedeutenden Durchbruch dar. Jedem Arbeitsplatz auf einem Fangschiff entsprechen sieben weitere Arbeitsplätze an Land in der Fischverarbeitung oder sonstigen damit verbundenen Bereichen.
Am 15. Januar wurde zudem ein Kollektivvertrag für die Arbeitnehmer/innen in der Fischverarbeitung in Mar del Plata unterzeichnet, den die SOMU mit Unterstützung der ITF und weiterer Gewerkschaften in der Region durchgesetzt hatte.
Enrique Omar Suárez, Generalsekretär der SOMU, erklärte in einer Stellungnahme: "Der Fischfang ist ein sehr wichtiger Wirtschaftszweig und nach jahrelangen Kämpfen haben wir endlich eine Einigung über einen Vertrag für über 1.000 Fischereibeschäftigte erzielt. Nun gilt es, die Hafenbeschäftigten und weitere Beschäftigte in der Fischverarbeitung zu unterstützen, von denen viele Löhne erhalten, die kaum zum Leben ausreichen. Wir arbeiten bereits mit Fischereikooperativen zusammen, um dieses Problem anzugehen."
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