ITF-Delegation in die USA entwickelt Maßnahmenpläne

ITF-Generalsekretär Steve Cotton trifft heute als Leiter einer Delegation nordischer und argentinischer Gewerkschaftsvertreter/innen zu Gesprächen mit der US-amerikanischen ITF-Gewerkschaft Teamsters sowie der American Federation of Labor and Congress of Industrial Organizations (AFL-CIO) und der Foundation for Fair Contracting in den USA ein.

Die sechstägige Mission dient der Eruierung von Organisierungsstrategien und dem Aufbau strategischer Beziehungen für die Zusammenarbeit aller Beteiligten. Das vollgepackte Programm umfasst Berichte über die jüngsten politischen Entwicklungen und wichtige Kampagnen in Europa und den USA sowie Schulungen und Beratungen über die Schaffung von Kommunikations- und Aktionsnetzwerken, gewerkschaftliche Organisationsarbeit und strategische Recherchen. Anschließend ist ein Treffen mit Teamsters-Generalsekretär James Hoffa geplant.

Die Gewerkschaftsvertreter/innen werden sich über die jüngsten Fortschritte der Kampagnen zu Billigfluggesellschaften, Uber und IKEA austauschen und die laufenden Kampagnen zu UPS, DHL, XPO und Gate Gourmet erörtern. Darüber hinaus werden sie sich mit den Auswirkungen der Automatisierung im Güterverkehr und ihre Folgen für Verkehrsbeschäftigten in aller Welt auseinandersetzen.

Der von der ITF geleiteten Delegation gehören Vertreter/innen der dänischen Gewerkschaft 3F, der schwedischen SEKO, des norwegischen Norsk Transportarbeiderforbund, der finnischen AKT, der Nordischen Transportarbeiter-Föderation (NTF) sowie der argentinischen Camioneros an.

Steve Cotton erklärte: "Dieser Besuch dient dem Austausch von Erfahrungen und Ressourcen sowie dem Aufbau von Netzwerken für die zukünftige Kampagnenarbeit. Alle beteiligten Gewerkschaften haben bereits zusammengearbeitet und an Kampagnen mitgewirkt, die für eine oder mehrere von ihnen große Bedeutung haben. Ihre gegenseitige Unterstützung ist ein wesentlicher Faktor zur Internationalisierung von Arbeitskämpfen, die zunehmend grenzüberschreitende Dimension haben. Diese Woche wird diese Beziehungen noch weiter festigen und den Weg für künftige Aktionen bahnen."

Jan Villadsen, der Leiter der nordischen Delegation, sagte, der Besuch solle Verbindungen knüpfen und bereits bestehende Beispiele internationaler Solidarität auf eine noch effizientere Ebene der Zusammenarbeit heben.

 

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