Welle der Solidarität von ITF-Gewerkschaften für Kolleg/innen in Südkorea

ITF-Mitgliedsgewerkschaften in aller Welt lösten am Dienstag eine Welle der Solidarität für ihre Kolleginnen und Kollegen in Südkorea aus, die gegen eine geplante Einschränkung von Arbeitnehmer/innen- und Gewerkschaftsrechten durch die Regierung streiken.

Sie kamen damit dringenden Appellen koreanischer Gewerkschaften nach, die um Solidaritätserklärungen und -fotos sowie Proteste vor koreanischen Botschaften gebeten hatten. Während staatliche und polizeiliche Maßnahmen gegen streikende Beschäftigte, Gewerkschaften und deren Mitglieder weiter anhalten, ist diese Unterstützung ganz besonders wichtig.

Allein am Mittwoch veranstalteten Mitgliedsgewerkschaften der ITF elf koordinierte Aktionen vor koreanischen Botschaften und sandten zahllose Fotos und Solidaritätserklärungen ein. Kurz davor hatten zwei Gewerkschaftsmissionen das Land besucht – die erste, um die gezielte Schikanierung gewerkschaftlicher Führungskräfte zu beobachten und die zweite, um die Streiks zu verfolgen und zu unterstützen.

ITF-Präsident Paddy Crumlin kommentierte: "Diese Welle der Stärke und Unterstützung für unsere Freunde in Südkorea reflektiert, wie internationale Solidarität aussieht. Jetzt müssen wir zeigen, was wir damit erreichen können. Wir müssen den Druck auf die koreanische Regierung aufrechterhalten, bis sie ihre Pläne aufgibt und alle unsere Kolleginnen und Kollegen wieder frei sind."

ITF-Generalsekretär Steve Cotton sagte, ITF-Gewerkschaften hätten der Welt mit der Solidarität für ihre koreanischen Kolleg/innen ein Beispiel gegeben, und er versprach, dass man sie weiter unterstützen werde, bis alle Angriffe auf Gewerkschaften im Land aufhören und die inhaftierten Gewerkschafter/innen wieder frei seien.

Noch ist Zeit, den Gewerkschaften in Südkorea zu helfen. Informiere dich auf www.koreanstrike4justice.org und folge den Nachrichten auf www.facebook.com/ITFglobal sowie mit dem Twitter-Hashtag #KoreanStrike4Justice.

 

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