Gewerkschaftswiderstand gegen die Einführung autonomer Busse

Eine ITF-Gewerkschaft hat eine Kampagne gegen die Einführung autonomer Busse im US-Bundesstaat Ohio gestartet, nachdem sie nicht an der Planung beteiligt wurde.

Die US-amerikanische Transport Workers' Union (TWU) rief eine bundesstaatsweite Koalition ins Leben, die sich aus Sicherheitsgründen gegen das Vorhaben wendet.

Dazu TWU-Präsident John Samuelsen: "Wir werden unsere Arbeitsplätze nicht für Roboter räumen. Nicht mit uns!"

"Busfahrer/innen sind entscheidend für die Sicherheit der Fahrgäste und der Öffentlichkeit, und diese Arbeitsplätze sind für die Familien der Arbeiterklasse zu wichtig."

"Wenn Politiker und Geschäftemacher diese Stellen einfach ausradieren wollen, können sie sich auf massiven Widerstand gefasst machen."

"Wir kämpfen dafür, dass Technologien für die Verbesserung von Sicherheit und Gefahrenabwehr genutzt werden, aber dass weiterhin auch Menschen auf Fahrgastfahrzeugen eingesetzt werden."

Mitglieder der American Federation of Teachers und der Amalgamated Transit Union unterstützen die Kampagne der TWU.

Der ITF-Koordinator für die Zukunft der Arbeit Mac Urata fügte hinzu: "Dies zeigt, wie wichtig es ist, Beschäftigte und ihre Gewerkschaften in jegliche Pläne zur Einführung von Automatisierungstechniken im Verkehrssektor einzubeziehen."

"Arbeitnehmer/innen sind nicht grundsätzlich gegen Technologien, aber sie sind Fachleute auf ihrem Gebiet. Sie wissen am besten, was machbar ist und was nicht. Alle solchen Vorhaben sind zum Scheitern verurteilt, wenn sie nicht von Anfang an beteiligt werden."

Die TWU hat diesen Film über ihre Kampagne produziert.

 

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