ITF greift in Arbeitskonflikt mit Fahrdienstvermittlern ein

Die ITF hat die Zentral- und Regionalregierungen Indiens in einem Schreiben dazu aufgefordert, in einem Konflikt zwischen Fahrer/innen und den Fahrdienstvermittlern Uber und Ola zu intervenieren.

Am 22. Oktober 2018 traten Beschäftigte in Mumbai, Delhi, Hyderabad, Bangalore und zahlreichen weiteren Städten in den Streik, um ein angemessenes Einkommen und bessere Bedingungen zu fordern. 

Das Schreiben von ITF-Generalsekretär Stephen Cotton ging an den Minister für Land- und Schiffsverkehr, die Regierung Indiens, die höchsten Minister und Verkehrsminister der Bundesstaaten Maharashtra und Delhi sowie Uber und Ola.

Darin erklärte Cotton: "Dieser massive Arbeitskonflikt findet derzeit weltweit große mediale Beachtung. Im Namen von 20 Millionen Verkehrsbeschäftigten in 147 Ländern ersuchen wir Ihr Büro um Intervention in dieser Angelegenheit, um einen konstruktiven sozialen Dialog zwischen den betroffenen Gewerkschaften und den Fahrdienstvermittlern herzustellen."

Die Gewerkschaften des Fahrpersonals fordern ferner, dass "Aggregatoren" wie Ola und Uber als Taxiunternehmen eingestuft und reguliert werden, um ihre Anliegen, wie lange Arbeitszeiten und die Verweigerung der grundlegendsten Rechte am Arbeitsplatz, in Angriff zu nehmen.

Dank des Stehvermögens der Beschäftigten, die Arbeitsniederlegungen in mehreren Städten durchführen, nimmt der Druck auf Ola und Uber zu. Heute findet in Mumbai eine Massenkundgebung statt, und etwa 2.000 Fahrer/innen führten eine Demonstration in Chennai durch. 

An der Aktion beteiligen sich die ITF-Gewerkschaften Maharashtra Rajya Rashtriya Kamgar Sangh (MRRKS) und Shiv Sangram Taxi and Rickshaw Union (SSTRU) sowie weitere Gewerkschaften in Delhi, Hyderabad, Pune und weiteren Städten, die alle dem landesweiten Netzwerk zur Organisierung des Fahrpersonals bei Uber und Ola angehören, das die ITF in eine formelle Struktur überführen will.

 

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