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Die jungen Teilnehmer/innen der Mission aus Argentinien, Kanada, Australien und Grossbritannien

Jugendmission treibt ITF-Engagement in Palästina voran

Eine dreitägige Mission junger ITF-Mitglieder nach Palästina hat konkrete Ergebnisse hervorgebracht.

Die aus Kanada, Australien, Argentinien und Großbritannien stammenden jungen Beschäftigten trafen mit Mitgliedern der Allgemeinen Gewerkschaft der Verkehrsbeschäftigten in Palästina zusammen.

Eine Idee, die die Gruppe entwickelte, besteht in der Vernetzung über Social-Media-Plattformen, wo junge Beschäftigte Ratschläge erteilen und Erfahrungen austauschen können.

Dazu Ehab Alhaj, ein junger Taxifahrer in Ramallah: "Wir wollen in Palästina eine starke Gewerkschaft aufbauen, die junge Beschäftigte organisiert. Da es uns nicht ohne weiteres möglich ist, zu reisen, wollen wir ein Netzwerk schaffen, über das wir von anderen jungen Verkehrsbeschäftigten in der ITF-Familie lernen können."

"Weiblichen Verkehrsbeschäftigten in Palästina muss die Möglichkeit offenstehen, statt Büroarbeiten auch Fahrtätigkeiten zu übernehmen," so die Präsidentin der Allgemeinen Gewerkschaft der Verkehrsbeschäftigten Tamam Abdel Hafeeth in Qalqiliya.

"Alle Männer und Frauen müssen Chancengleichheit und gleiche Bezahlung für weibliche Beschäftigte fordern. Mich interessiert, wie andere ITF-Gewerkschaften das erreicht haben," erklärte sie.

Im Rahmen ihrer Mission vom 30. April bis 3. Mai 2018

  • tauschte sich die Gruppe mit jungen palästinensischen Verkehrsbeschäftigten über die nächste Phase ihrer Zusammenarbeit mit der ITF aus; 
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  • nahm gemeinsam mit mehreren Hundert palästinensischen Arbeitnehmer/innen an einer Kundgebung zum Internationalen Tag der Arbeit teil;
  • traf am Grenzübergang Qalqiliya, den täglich etwa 10.000 Palästinenser/innen auf dem Weg zu ihrer Arbeitsstätte in Israel überqueren, mit Beschäftigten zusammen; und
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  • besuchte die Einrichtungen für Lkw-Fahrer/innen am Grenzübergang Tulkarem und sprach dort mit Verkehrsbeschäftigten.
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Wie die ITF-Jugendbeauftragte Baker Khundakji mitteilte, erbrachte die Mission praktische Vorschläge für die weitere Unterstützung junger Verkehrsbeschäftigter in Palästina. Der nächste Schritt bestehe darin, Gewerkschaftsstrukturen und -ausschüsse in verschiedenen Provinzen durch die Einbindung weiblicher und junger Beschäftigter zu stärken und die nächste Stufe der ITF-Unterstützung für die jungen Beschäftigten im Land einzuleiten.

Weitere Informationen über die Mission in den sozialen Medien unter #ITFyouth.

 

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