180618 PUTON Kenya Union Starts Campaign For Improved Taxi Regulation
Protest von Taxifahrern in Nairobi (Kenia)

Kenianische Gewerkschaft fordert bessere Bedingungen bei Online-Taxidiensten

Eine ITF-Gewerkschaft hat mit Unterstützung weiterer Interessengruppen im Verkehrssektor der kenianischen Nationalversammlung eine Petition vorgelegt, in der sie eine bessere Rechtsetzung für die Online-Mitfahrdienstbranche fordert.

Am 7. Juni 2018 überreichte die Public Transport Operators' Union (PUTON) gemeinsam mit der Digital Taxi Association of Kenya, Rideshare Sacco Limited und der Central Organisation of Trade Unions (COTU-K) dem Senat eine Petition.

Nach einem Treffen der Mitfahrdienste von Nairobi im September letzten Jahres drängte die PUTON den Senat, den Forderungen der Akteure in der Taxibranche Aufmerksamkeit zu schenken. Die Petition fordert Änderungen an überholten Rechtsvorschriften, um fairen Wettbewerb zu gewährleisten, die Sicherheit der Fahrgäste zu erhöhen und die Beschäftigungsbedingungen des Fahrpersonals zu verbessern.

In monatelangen Protesten hatten Fahrer/innen in Nairobi bessere Beschäftigungsbedingungen bei Uber, Taxify, Little Cab, Mondo und Maramoja gefordert.

"Wir haben uns intensiv darum bemüht, die Einheit unter den Vereinigungen der Taxifahrer/innen zu fördern, von denen viele uns angeschlossen sind. Wir werden diese Forderungen so lange aufrechterhalten, bis die Situation in der Online-Taxibranche durch ein solides ordnungspolitisches Fundament gelöst ist," so PUTON-Generalsekretär Fenus Okonji.

Die stellvertretende ITF-Regionalsekretärin für Afrika Anna Karume erklärte: "In Nairobi fanden zahlreiche Proteste gegen die Praktiken dieser Taxi-App-Unternehmen statt. Diese Petition kommt daher zum richtigen Zeitpunkt, um bessere Gesetze zu verlangen und weitere Probleme in der Zukunft zu vermeiden."

 

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