ITF-Vorstand klopft in Amsterdam den Kampagnenkurs der ITF fest

Das Vorhaben, die ITF zu einer dynamischeren, stärker kampagnenorientierten Organisation zu machen, wurde in der vergangenen Woche auf der zweimal jährlich stattfindenden Vorstandssitzung der ITF unterstrichen.

Eure gewählten Vertreter/innen aus allen Regionen, Sektionen und Abteilungen der ITF trafen in Amsterdam (Niederlande) zusammen, um den Kurs der ITF im Vorfeld des Kongresses im Jahr 2018 abzusegnen und aktuelle Informationen über laufende ITF-Kampagnen und zentrale Tätigkeitsbereiche zu erhalten.  

Aufgrund der laufenden Organisierungskampagne am Amsterdamer Flughafen Schiphol unter Mitwirkung der gastgebenden Gewerkschaft FNV lag ein besonderer Fokus auf dem ITF-Schwerpunktprogramm für Organisationsarbeit an Flughäfen.

Der leitende Organisationsbeauftragte am Flughafen Schiphol Jaap De Bie erklärte in seiner Präsentation: "Flughäfen sind die globalisierte Welt in einer Nussschale. Wenn wir die Folgen der Globalisierung in den Griff bekommen wollen, muss die Organisationsarbeit in Flughäfen weiter hohen Stellenwert genießen, damit wir unser internationales Netzwerk für gewerkschaftliche Maßnahmen und unsere Stärke zu unserer künftigen Unterstützung ausbauen können."

"Unsere Organisierungskampagne zielt darauf ab, Menschen aus allen Bereichen des Flughafens zu Solidarität und gemeinsamen Aktionen zusammenzubringen."

Der Vorstand wurde ferner über den aktuellen Stand des ITF-Programms Unser öffentlicher Verkehr, die XPO-Kampagne und das Projekt für industrielle Drehkreuze informiert.

Die Vorstandsmitglieder bekräftigten ihre Unterstützung der laufenden Bemühungen um ein IAO-Übereinkommen und eine Empfehlung über Gewalt gegen Frauen und Männer am Arbeitsplatz. Die ITF will darüber hinaus erreichen, dass das Übereinkommen einen Passus zur Anerkennung des besonders hohen Gewaltrisikos enthält, dem Verkehrsbeschäftigte, insbesondere Frauen, am Arbeitsplatz unterliegen. Mehr dazu hier>>

Zum Abschluss der Vorstandssitzung erklärte ITF-Präsident Paddy Crumlin, die Vorstandsmitglieder könnten aus Amsterdam eine "Blaupause für Maßnahmen" in ihre Regionen, Länder und Branchen mitnehmen. 

 

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