ITF-Sitzung in Panama setzt Impulse für internationale Aktionen

Anlässlich einer hochrangigen Sitzung in Panama hat die ITF in der vergangenen Woche weitgreifende nationale und internationale Beschlüsse gefasst. Mit der Wahl Panamas für die Anberaumung ihrer Vorstandssitzung trug sie dem Status des Landes als zentralem globalem Verkehrsdrehkreuz und seiner Rolle im Rahmen der ITF-Pläne für die Gestaltung der Zukunft der Arbeit Rechnung.

Die zweitägige Vorstandssitzung ging am Freitag zu Ende. Vorher hatte der ITF-Frauenausschuss getagt, im Anschluss fand eine Sitzung für junge Verkehrsbeschäftigte in der ITF statt. Der Vorstand – das höchste beschlussfassende Gremium der ITF, das die Verwaltung der Föderation zwischen ihren im Vierjahresturnus stattfindenden Kongressen leitet – hatte eine vollgepackte Tagesordnung abzuarbeiten, die zahlreiche Berichte über die Arbeit, Belange und Herausforderungen der Mitgliedsorganisationen in aller Welt umfasste, für die er Bewältigungsstrategien und -taktiken formulierte.

ITF-Präsident Paddy Crumlin kommentierte die Wahl des Sitzungsortes so: "Panama ist eines unserer zentralen Schwerpunktländer, wo wir gemeinsam mit unseren panamaischen Mitgliedsorganisationen ein umfassendes Programm für den Gewerkschaftsaufbau durchführen. Panama ist darüber hinaus ein wachstumsstarkes Land und Bestandteil des sich wandelnden globalen Handelsgefüges, in dem wir den Stimmen der Beschäftigten Gehör verschaffen müssen und werden."

ITF-Generalsekretär Steve Cotton bedankte sich für den herzlichen Empfang in Panama durch die dortigen Gewerkschaften und lobte den Erfolg der Veranstaltung. Die Verkehrsbeschäftigten des Landes seien mit großen Herausforderungen konfrontiert, stünden aber nicht alleine. Panama sei ein spannendes Land mit einer spannenden Zukunft. Die ITF werde mit dafür sorgen, dass bei der Gestaltung der Zukunft alle Interessen berücksichtigt werden.

Die Delegierten, Vertreter/innen von Verkehrsgewerkschaften aus aller Welt, nahmen zudem öffentlich zu zwei Themen Stellung. Sie verurteilten einhellig das Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen (Trade in Services Agreement – TiSA) und äußerten erneut Sorge über die Kultur der Privatisierung und die Risiken, die auf die fehlende Einbeziehung der Beschäftigten in die Planung des neuen Schleusensystems des Panamakanals zurückzuführen sind.

Weitere Informationen über die Veranstaltungen der letzten Woche in Panama findet ihr auf Twitter mit dem Hashtag #ITFPanamaEB sowie unter www.facebook.com/ITFglobal.

 

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