160315 UNCSW60
Gewerkschafterinnen auf der 60. Sitzung der UN-Frauenrechts- kommission

Einsatz für die Rechte weiblicher Verkehrsbeschäftigter auf der 60. Sitzung der UN-Frauenrechtskommission

Die ITF entsendet in dieser Woche ihre bisher größte Delegation zur 60. Sitzung der UN-Frauenrechtskommission (CSW60) in New York (USA), um dort für die Rechte weiblicher Verkehrsbeschäftigter einzutreten.

Die ITF-Vizepräsidentin (Frauenvertretung) Brigitta Pass (FNV Bondgenoten, Niederlande) und die beiden stellvertretenden Vorsitzenden des ITF-Frauenausschusses Ann Anderson (CCWU, Guyana) und Kalthoum Barkallah (FNCT, Tunesien) nehmen gemeinsam mit der stellvertretenden ITF-Koordinatorin für Frauenfragen Jodi Evans an der Veranstaltung teil.

Sie gehören zur 160-köpfigen Gewerkschaftsgruppe auf der Sitzung der Frauenrechtskommission vom 14. bis 24. März, die dort eine Reihe von Themen in den Blickpunkt rücken wird, darunter menschenwürdige Arbeit, Geschlechterparität und die Beseitigung geschlechtsspezifischer Gewalt. Auf der ersten Gewerkschaftsveranstaltung, die am Montag von der Mission Kanadas, dem Canadian Labour Congress und dem Australian Council of Trade Unions gemeinsam ausgerichtet wurde, wurden vor einem vollbesetzten Saal die Ergebnisse von Recherchen über die menschlichen und volkswirtschaftlichen Kosten von häuslicher Gewalt für Betriebe vorgetragen. In diesem Zusammenhang wurden Informationen über Maßnahmen der ITF und ihrer Mitgliedsorganisationen sowie von Regierungen und Arbeitgebern ausgetauscht, zum Beispiel über vertraglich festgelegte Freistellungsklauseln und Sicherheitspläne sowie nationale Erhebungen.

Am gleichen Tag nahm Jodi Evans auf einer Veranstaltung des Europäischen Parlaments Stellung zur Rolle der Regierungen beim Kampf gegen Gewalt an Frauen. Sie erklärte: "Die Auswirkungen der Sparpolitik in aller Welt gehen zulasten weiblicher Beschäftigter. Sie stellen den Großteil der prekär Beschäftigten, und durch ihre wirtschaftliche Ausgrenzung sind sie weniger geschützt vor Gewalt, sowohl zuhause als auch am Arbeitsplatz."

"Wir brauchen unbedingt Gesetze gegen Gewalt an Frauen sowie aktive Maßnahmen von Gewerkschaften und der Zivilgesellschaft für die Durchsetzung dieser Gesetze und zur Änderung von Einstellungen. Wir müssen darüber hinaus prekäre Beschäftigung umfassender in Angriff nehmen, damit die am wenigsten geschützten Arbeitnehmerinnen nicht weiter durch die Maschen fallen."

Meldungen und Fotos von der 60. Sitzung der UN-Frauenrechtskommission gibt es unter http://www.world-psi.org/uncsw/ und auf der Facebook-Seite Women Power Unions

Lade die Erklärung von ITF und ihrer Schwesterorganisationen an die Sitzung der UN-Frauenrechtskommission herunter.

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