ITF-Frauen aktiv gegen HIV und Aids

Führende weibliche Mitglieder von der ITF angeschlossenen Gewerkschaften setzten in der vergangenen Woche anlässlich des Internationalen Frauentags ein Zeichen gegen die Stigmatisierung von HIV und Aids, indem sie sich freiwillig testen ließen.

Die HIV/Aids-Beratung und -Tests fanden im Rahmen eines Seminars für weibliche Führungskräfte in Westafrika statt, das vom 4. bis 8. März 2014 stattfand. HIV und Aids gelten weithin als Schande, und HIV-Tests können negativ bewertet werden.

Insgesamt 32 Teilnehmerinnen beteiligten sich an dem Test, darunter auch hauptamtliche ITF-Mitarbeiterinnen.

Dazu Yvonne Adanlete Lawson, Mitglied des ITF-Frauenausschusses Afrika: "HIV-Tests sind noch immer ein Tabu, und wir haben Angst, uns testen zu lassen, weil die Stigmatisierung so groß ist. Ich freue mich, dass so viele weibliche Führungskräfte aus Westafrika an diesem Seminar teilnehmen, um das Schweigen zu durchbrechen und sich einem Test zu unterziehen."

Die ITF-Koordinatorin für Frauenfragen Alison McGarry hob die Rolle hervor, die Frauen weltweit bei der Forderung nach gesellschaftlichem Wandel spielen. Sie betonte die Notwendigkeit, die Unterstützung der Arbeitgeber für die Aufklärung der Beschäftigten über HIV und Aids zu gewinnen, Verbindungen zu anderen Organisationen, die sich in dem Bereich engagieren, aufzubauen und den Kampf gegen sexuelle Gewalt fortzusetzen, die das Risiko einer Infektion erhöht.

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