Respect at DHL

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Kehrtwende bei Entlassungen in der Türkei

  • über die Kampagne

    WIR HABEN GEWONNEN!

    DHL hat entlassene Beschäftigte wieder eingestellt und ihre Gewerkschaftsrechte anerkannt.

    Dank Druck und Kampagnen im In- und Ausland konnte die TÜMTIS (die Gewerkschaft bei DHL in der Türkei) ihren ersten Kollektivvertrag unterzeichnen, und die meisten entlassenen Beschäftigten wurden wieder eingestellt. 

    Diesem Resultat ging ein 30-monatiger Kampf mit Gewerkschaftsaktionen, Widerstand und Solidarität voraus. Arbeitnehmer/innen und ihre Familien besetzten Streikposten, während die ITF, der internationale Dachverband der Dienstleistungsgewerkschaften UNI und die Internationale Union der Lebensmittel-, Landwirtschafts-, Hotel-, Restaurant-, Café- und Genussmittelarbeiter-Gewerkschaften (IUL) Druck auf DHL-Aktionäre, darunter auch die deutsche Bundesregierung, und DHL-Kunden ausübten.

    Hintergrund der DHL-Kampagne

    Mitarbeiter/innen im Supply-Chain-Bereich von DHL in der Türkei wollten menschenwürdige Löhne, bezahlte Überstunden und Ruhepausen. In Reaktion auf ihre Forderungen entließ DHL 37 Beschäftigte und drohte anderen. Das Unternehmen bot Beschäftigten, die einer unternehmensfreundlichen Gewerkschaft beitraten, Lohnerhöhungen an und warnte vor einem Eintritt in die TÜMTIS – dann werde man sie ebenfalls entlassen.

    "Nach langem Ringen haben wir nun endlich die offizielle Autorisierung des Ministeriums für Arbeit und Sozialschutz, bei DHL/Türkei Kollektivverhandlungen zu führen. Dies ist nicht allein der Sieg der TÜMTIS, sondern der Sieg des kollektiven Kampfs und der internationalen Solidarität. Ich danke allen Gewerkschaften, Kolleginnen und Kollegen, die mit großem Engagement zu diesem Sieg beigetragen haben." – Kenan Öztürk, Präsident der TÜMTIS 

    Eure Solidarität mit DHL-Beschäftigten war ein wichtiger Beitrag

    Die internationale Unterstützung hat die Beschäftigten vor den DHL-Depots in Gebze und Esenyurt über mehr als 150 Tage hinweg ermutigt und bestärkt.

    Seht, wie sich der internationale Druck auf DHL intensiviert.